Das Museum

Das Museum auf der Ronneburg umfasst die gesamte Kernburg.

Wenn man die Burg durch das große Eingangstor betritt, gelangt man auf der linken Seite in die Vorburg mit den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden. Heute findet man hier das Restaurant Burg Ronneburg und eine Falknerei. Rechter Hand geht es zur Kernburg, der ehemaligen Wohnburg und dem heutigen Museum, deren Zugang durch drei Tore gesichert war.

1. Das sogenannte Philippstor am Zugang zur ehemaligen Zugbrücke, wo sich heute das Kassenhaus mit dem Souvenirladen des Museums befindet.

2. Das Tor am Brunnenhaus mit seinem 96 Meter tiefen Brunnen und einem Tretrad sowie der ehemaligen Wachstube auf der gegenüberliegenden Seite.

3. Das obere Tor mit einem langen Tordurchgang zur zusätzlichen Sicherung der oberen Wohnburg.

Im Oberen Burghof überragt der gewaltige Bergfried mit seiner eigentümlichen, von vier Erkern gekrönten „Welschen Haube“ den Burghof. Gegenüber liegt der mächtige Palas, neben dem Bergfried das älteste Gebäude der Burg.
Gen Norden beeindrucken die hohen Mauern des Kemenatenbaus mit den Renaissance-Erkern aus dem 16. Jahrhundert. Abgeschlossen wird der Hof durch den Zinzendorfbau über dem oberen Tordurchgang sowie eine hohe Wehrmauer gen Süden.

Vom Burghof aus startet ein Rundgang durch die Innenräume der Burg, in denen sich der Besucher ein Bild vom Leben im Mittelalter machen kann.
Die Ronneburg bietet ihren Gästen die Möglichkeit, als vollkommen offenes Museum die Räume und Wohngegenstände selbst zu erkunden oder sich bei einer Führung das Leben auf einer mittelalterlichen Burg anschaulich erklären zu lassen.

Führungen sind vorab im Kassenhaus anzumelden und natürlich auch in englisch oder anderen Sprachen möglich.

Der Museumsladen im Kassenhaus bietet eine große Auswahl authentischer und origineller Souvenirs.